Mittwoch, 29. Mai 2013

Andrea Bottlinger - Aeternum

Die letzte Rezension ist ja schon wieder etwas her, deswegen muss unbedingt mal wieder eine her.
Passenderweise spielt Aeternum in Berlin. Auch wenn ich die Schauplätze des Buches nur kurz besucht habe und mich mehr mit anderen Sehenswürdigkeiten beschäftigt habe, war es interessant irgendwie live dabei zu sein.

Quelle: Knaur Verlag
Zum Inhalt:
Bei einem Erdbeben stürzt in Berlin der Alexanderplatz ein, zurück bleibt ein rätselhafter Krater. Nicht nur die Stadtoberen machen sich Sorgen sondern auch die Engel und Dämonen die längst unter uns Leben. Um diesen zu erforschen und um herauszufinden wer der Verantwortliche für diesen Einsturz ist, schicken die beiden verfeindeten Parteien jeweils eine Person um diesen zu suchen. Die Dämonen schicken die Magierin Amanda und die Engel den verstoßenen Engel Jul hinab in die Tiefe. Gemeinsam machen sie eine schreckliche Entdeckung.

Meine Meinung:
Aeternum ist eine faszinierende neue Darstellung von Engel und Dämonen. Einerseits nah an den altbekannten Vorstellungen aber auch ganz neue Aspekte bis hin zu komplett durchdachten Verhaltensweisen. Es gibt kein klares schwarz und weiß, gut und böse. Andrea Bottlinger webt aus Realität, Fiktion und Religion ein neues Band. Sie orientiert sich dabei an Fragen zum Glauben und interpretiert Engel und Dämonen neu. Die Protagonisten müssen immer wieder entscheiden ob ihr handeln nun richtig oder falsch ist, welche Konsequenzen es sich dabei ergeben können und wie sie damit umzugehen haben.

Die beiden Protagonisten, Amanda und Jul, sind sehr schön ausgearbeitet. Sie haben sowohl Stärken und Schwächen und ihre Handlungen sind durchaus nachvollziehbar. Dazu kommt, dass die Kapitel immer abwechselnd aus Amandas und Juls Perspektive geschrieben sind. Dadurch lernt der Leser die Ängste und Zweifel des jeweiligen kennen. Beide erkennen, das nicht alles so ist, wie sie es dachten und müssen lernen sich gegenseitig zu vertrauen um etwas beinahe unmögliches zu tun.
Auch die Nebencharakter sind lobend zu erwähnen. Karin, das Computergenie, welche den beiden unheimlich viel hilft. Balthasar, Amandas Herr oder auch Muriel, einer der Engel. Zu viel möchte ich hier nicht erwähnen.

Aeternum nimmt den Leser schnell mit auf die Reise in die tiefsten Regionen von Berlin und eröffnet dem Leser ein unglaubliches Schauspiel. 

Andrea Bottlingers Schreibstil fesselt den Leser schnell und durch ihren bildhaften Stil schafft sie es, dass man das Gefühl hat mitten im Geschehen zu sein.

Montag, 27. Mai 2013

Lost Places - Spreepark, Berlin

Gestern bin ich frisch aus dem Urlaub zurückgekommen und bin nur am aufräumen, Wäsche waschen und wieder einleben.
Ich war nämlich mit meinem Liebsten 2 Wochen mit unserem umgebauten Sprinter unterwegs, da fällt einiges an!
Aber es sind auch unglaublich viele Fotos entstanden und ich möchte die schönsten euch gerne zeigen.

Zuerst haben wir eine liebe Freundin in Berlin besucht und dort den verfallenen Spreepark besucht. Normalerweise kennt man Rummelplätze und Freizeitparks voll belebt, viele bunte Lämpchen leuchten und es ist bunt und hektisch.
Das ist im Spreewaldpark längst vergangenheit. Von den damaligen Attraktionen stehen nur noch ein paar wenige und diese sind teils von der Natur zurückerobert worden. Das einzige was dort wieder fährt ist die Parkbahn. Es ist eine ganz eigenartige Atmosphäre. Mich hat der Park, bzw die verlassenen Attraktionen total fasziniert!