Dienstag, 16. Juli 2013

Kann Spuren von Katzen enthalten

Bis jetzt bin ich dem Titel meines Blogs noch nicht so getreu gewesen.
Bücher habe ich immerhin schon ein paar vorgestellt, Tee trinke ich still und heimlich und die Katzen fallen untern Tisch.
Aber das wird sich jetzt ändern!

Vor 3 Wochen ist nämlich ein Kater bei uns eingezogen, ganz spontan, wie die Jungfrau zum Kinde.
Ich will ja schon lange wieder eine Katze im Haus, habe da aber meine ganz eigenen Vorstellungen gehabt.
1. Kommt nur eine Wohnungskatze infrage da wir direkt an der Hauptstrasse wohnen. Unsere Wohnung ist aber schön groß und ca. 150 - 200 qm Dachterasse ist auch vorhanden.
2. Wollte ich keine gesunde, junge Katze mit Freilaufdrang, da ich der Meinung bin, dass eine Katze nach draussen gehört. Also muss die Katze einen Grund haben im Haus zu wohnen. (Alt, Verletzt...)
3. Soll die Katze uns aussuchen und nicht andersrum.

Eine befreundete Tierärztin hat meinen Schwager gefragt ob er einen Kater aufnehmen kann. Das Katzenkerlchen hat sich nämlich anfahren lassen und sich dabei das Becken gebrochen. Er wurde von der Polizei zur Tierarztpraxis gebracht und dort operiert. Leider konnten die ehemaligen Besitzer des Katers nicht ausfindig gemacht werden und in der Praxis konnte er nicht bleiben.
Mein Schwager konnte den Kater aber nicht aufnehmen und hat es uns erzählt (und ein Foto gezeigt). Da musste ich den Kater gleich mal kennenlernen. Also Mann überzeugt das ich "nur" den Kater anschauen will und bin mit ihm zu Tierarztpraxis gefahren.
Der Kater, der dort den Arbeitstitel "Rossi" trug, hat uns gleich begeistert. Er ist gleich neugierig hergekommen, hat uns begrüßt, geschnurrt und durchkraulen lassen. Er ist unglaublich neugierig und absolut knuddelfest.

Einen neuen Namen hat er auch gleich bekommen. Männe hatte ein Alien T-Shirt an, der Kater ist rot, was liegt da näher als ihn Jonesy zu nennen, wie den Kater auf der Nostromo. Passt doch, oder?

Ellen Ripley und Jonsey

Ich hätte ihn ja am liebsten gleich mitgenommen, mein Mann hat aber noch gezögert. Aber nur kurz, denn er war genauso begeistert von dem Kleinen.

frisch eingezogener Kater

Ein paar Tage später haben wir ihn abgeholt. Jonesy ist kaum aus dem Transportkorb raus und hat gleich die Wohnung erkundet, das Sofa für sich beschlagnahmt und sich sofort heimisch gefühlt. Kein bisschen verängstigt oder verschreckt. Er ist immer da wo wir sind. Auch im Bad. Am liebsten direkt zwischen den Füssen vorm Waschbecken und sich dann wundern wenn er Wasser abbekommt ;-)

Piraten-Kater

Auch vor Fremden hat er keine Angst. Kurz nach seinem Einzug haben wir eine Party gefeiert und Jonsey hat es genossen immer mittendrin zu sein.

Fotografieren ist ja ganz nett aber der Kamerabändel ist viel Spannender!

Mittlerweile kann ich mir schon gar nicht mehr vorstellen wie es ohne Kater war. Oh, doch, definitv weniger haarig. Ich könnte mit dem ganzen Fell dass er verliert ganz viele weitere Katzen stricken!

Ich hoffe ich bekomme noch schönere Bilder, er will einfach nicht stillhalten beim Fotografieren.
Der Jung ist nämlich unheimlich verspielt und an jedem Bändel muss rumgespielt werden ;-)

Montag, 15. Juli 2013

Charlotte Richter-Peill - Magoria

Wieder einmal habe ich bei einer Leserunde auf www.leserunden.de mitgemacht. Ich bekenne mich als Büchersüchtig und das Diskutieren macht mir auch wirklich viel Spass. Ich habe mich relativ spontan dazu entschieden bei Magoria mitzulesen und habe es absolut nicht bereut. Magoria ist ein tolles Jugendbuch, ich kann es euchnur empfehlen!

Quelle: Rowohlt Verlag
Inhalt:
Maja ist ein eigentlich ein gewöhnlicher Teenager. Sie ist etwas schüchtern, mit ihrer Figur unzufrieden und hat mit ihren Selbstzweifeln zu kämpfen. Ihre beste (und einzige) Freundin Rhonda steht zwar voll zu ihr aber Maja würde gerne zu den anderen, beliebteren Leuten gehören. Nach einer Schulparty auf der Majas Schwarm eine andere küsst (welche in Majas Augen so viel perfekter ist als sie selber), sieht sie ihren ersten Schatten und fürchtet nun verrückt zu werden. Doch die Lehrerin Ada erzählt ihr von Magoria und dass sie auserwählt ist die Welt von den Schatten zu befreien. In den Sommerferien fährt Maja nach Magoria um sich als Jägerin ausbilden zu lassen und lernt dabei viel mehr als sie sich vorstellen kann.

Meine Meinung:
Zuerst lernen wir Maja kennen, die wie viele Teenager nicht mit sich selbst zufrieden ist und von Selbstzweifeln geplagt wird. Neben ihr wird Rhonda vorgestellt, ihre beste Freundin. Rhonda, welche zu den in Majas Augen perfekten Menschen gehört, weiß Majas Freundschaft und Ehrlichkeit sehr zu schätzen. Sie muntert sie immer wieder auf und hilft ihr immer wieder weiter, wenn Maja nicht weiter weiß. Beide Mädchen waren mir von der ersten Seite her sehr sympathisch. Charlotte Richter-Peill schafft es wirklich authentische Jugendliche zu beschreiben, mit Zweifeln, Ängsten und Hoffnungen. Die Figuren sind richtig plastisch und könnten beinahe aus dem Buch herausspazieren.
Auch die anderen Jäger-Anwärter Kevin, Pascal, Julian, Svea und Caroline sind sehr schön ausgearbeitet. Da hat jeder eine eigene Persönlichkeit und Handlungsweisen.
Mit Ada hatte es die Autorin sicher nicht leicht. Sie ist wahrscheinlich eine der komplexesten Personen im Buch.
Auf Magoria lernen die Jugendlichen wie sie Schatten töten können und dabei sehr viel über sich selbst. Sie müssen ihre Ängste und Zweifel überwinden. Das Training ist ziemlich hart und ich war manchmal sehr an eine Sekte erinnert. Zwischendurch habe ich mich echt gefragt wo Maja da hineingeraten ist. Faszinierend waren die Neumond-Pferde welche einem die Jagd auf die Schatten überhaupt ermöglichen.
Aber Magoria tut Maja auch gut, sie lernt sich selbst besser kennen, kommt aus dem Schatten ihrer besten Freundin heraus, lernt selbständig zu handeln und muss feststellen, dass sie durchaus auch beliebt ist.
Während am Anfang der Leser denkt, dass es ein klares schwarzweiß Geschehen ist, das Gute und das Böse klar definiert ist, wird er mit der Zeit feststellen, das dem so nicht ist. Vieles was am Anfang als die richtige Handlungsweise erscheint muss neu überdacht werden. Dabei tun sich manche Figuren sehr schwer und manchmal habe ich mich dabei ertappt, diese einfach schütteln zu wollen, dass sie die Augen aufmachen und sehen was Sache ist.
Überhaupt ist der Ideenreichtum und die Art wie Charlotte Richter-Peill die Geschichte gezeichnet hat zu loben. Das ganze Buch ist vor meinem Inneren Auge wie ein Film abgelaufen, die Figuren waren zum greifen nah. Ich könnte mir eine Verfilmung des Buches sehr gut vorstellen!
Das Ende ist zwar in sich geschlossen, hält aber eine Fortsetzung offen und ich hoffe, dass diese auch kommt!

Freitag, 21. Juni 2013

Elaine Corvidae - Unter Golems

Letztens habe ich bei Piper-Fantasy bei einem Gewinnspiel "Unter Golems" von Elaine Corvidae gewonnen.

Quelle: Piper Verlag
Anfangs war ich ein bisschen skeptisch, da mir das Cover so gar nicht gefallen hat und ich auch nach dem Lesen keinen wirklichen Bezug zum Buch finde, doch war ich ziemlich schnell von der Geschichte gefesselt.

An der Universität von Giavolo hat die Zauberin Verbena zusammen mit dem Zauberer Malachit an der Entwicklung von spezialisierten Golems gearbeitet. Als der Fachbereich für Hellsehen Anzeichen für einen Angriff auf die Universität sieht, wird ihr der Ork Riyu als Leibwächter zur Seite gestellt. Anfangs nicht sehr begeistert von der Tatsache ständig von einem Ork begleitet zu werden, lernt sie ihn besser kennen. Als dann der Anschlag auf die Universität erfolgt und Studenten von fremdartigen Golems getötet und Malachit entführt wird, macht sich Verbena mit ein paar Mitstreitern auf die Suche nach dem Schöpfer der Golems.

Die Hauptperson ist eine Magierin mittleren Alters, welche als Professorin an der Universität von Giavolo magische wissenschaften lehrt. Verbena ist sehr bodenständig und bescheiden und geht völlig in ihrer Arbeit auf.
Ich war sehr überrascht über die Wahl der Hauptperson, da sie nicht wirklich der "norm" von Protagonisten im Fantasybereich entstpricht.
Ich bin jedoch sehr angetan von Verbena und konnte sie mir auch lebhaft vorstellen. Ausserdem ist ihr Charakter sehr schön ausgearbeitet und ich als Leserin konnte mich sehr gut in sie hineinversetzten.
Richtig toll gefallen hat mir wie Verbana anfängt sich auf Riyu einzulassen, den Ork besser kennenlernt, über ihre Vorurteile nachdenkt und feststellt, dass die Orks ganz anders sind als das für die man sie hält.
Auch die anderen Charakter, vorne voran der Ork Riyu, sind liebevoll ausgearbeitet und machen das Buch sehr lebendig. Aber auch Amethyst, Weißdorn, Kiki und Turmalin sind mir ans Herz gewachsen.
Während der Suche nach dem Schöpfer der Golems und dem Entführer Malachits lernt der Leser die Figuren immer besser kennen. Jeder hat seine Stärken und Schwächen, manche gehen einem gehörig auf die Nerven aber dennoch sind sie (meistens) ein gutes Team. Einige Handlungen, welche im Eifer des Gefechtes erfolgen, werden danach bitter bereut. Was mir unheimlich gut gefallen hat, sind die Entwicklungen welche die einzelnen Charaktere im Laufe des Buches durchmachen. Sie wachsen an ihren Taten, sind kurz vor dem Verzweifeln und lernen sich auch selber besser kennen.
Trotz viel Spannung und Action gibt es in dem Buch ruhige Bereiche, teils zwischen den Zeilen. Es ist keine "Hau drauf" Geschichte, sondern es spielt sich auch sehr viel auf Gefühlsebene ab, es werden Oberflächlichkeiten und Vorurteile abgelegt und die Geschichte der Figuren ist genauso wichtig wie die Geschichte ihrer Mission.

Ich muss sagen, aufgrund des Covers, dem Titel und der Zusammenfassung auf der Rückseite hätte ich das Buch nicht gekauft. Inhaltlich hat es mich aber sehr überzeugt und ich denke, dass ich es sicher nocheinmal lesen werde!

Montag, 3. Juni 2013

Brotbacken für Dilettanten

Nachdem mich die Werkelwütige gefragt habe, wie ich mein Brot backen, gibts heute ein Brotrezept.
Ich backe meistens frei nach Schnauze, weswegen ich mich mit genauen Mengenangaben schwer tue. Aber ich versuche so genau wie möglich das Rezept festzuhalten.

Gebacken habe ich ein Dinkel-Roggenbrot mit Hefe

Zuerst einmal brauchen wir die Zutaten.


1 kg Mehl (ich habe helles Dinkelmehl, Dinkelvollkornmehl und Roggenmehl verwendet, zu gleichen Teilen)
2 Päckchen Trockenhefe
1 EL Salz
100ml Essig (damit bleibt das Brot saftiger)
700ml warmes Wasser
Sonneblumenkerne, Leinsamen, Sesam (Menge nach Lust und Laune)


Ich mache keinen Vorteig, dazu bin ich schlicht zu faul und mein Teig geht auch so immer wunderbar. Wer lieber auf Nummer sicher gehen will, sollte aber einen Vorteig machen.


Wer eine Knetmaschine hat ist nun stark im Vorteil. Ich muss meinen Teig immer von Hand kneten, was je nach Menge recht anstrengend werden kann. Gestern habe ich aber Männe schaffen lassen, da mein Finger ein tolles Pflaster mit Raumschiffen und Planeten ziert und Brot mit Pflaster sich nicht gut schmeckt.
Jetzt wird der Teig so lange geknetet bis sich erstens alles gut vermengt hat und dann wird weitergeknetet bis sich die Oberfläche vom Teig seidenweich anfühlt.


Dann Teilt ihr den Teig in zwei hälften und formt Brotlaibe daraus. Damits schön aussieht kann man noch ein Rautenmuster in die Oberfläche schneiden. Über die Brote kommt ein frisches Geschirrtuch und dann darf der Teig am besten an einem warmen Ort in ruhe erst ein paar Stunden gehen.


Ein paar Stunden später sehen meine Brote so aus. Der Teig ist schön gegangen, diesmal mehr in die breite als in die höhe. Aber das ist nicht schlimm, ein Bäcker meinte mal zu mir, das dass sogar gut ist wenn der Teig in die breite geht. Das Warum weiß ich leider aber nicht.
Die Brote backe ich bei 200Grad ca. 45min und zu den Broten stelle ich ein Becher mit Wasser in den Ofen.
Nach ungefähr 30 Minuten streiche ich die Oberfläche der Brote mit Wasser ein.




Und nun, Guten Apettit!


Mittwoch, 29. Mai 2013

Andrea Bottlinger - Aeternum

Die letzte Rezension ist ja schon wieder etwas her, deswegen muss unbedingt mal wieder eine her.
Passenderweise spielt Aeternum in Berlin. Auch wenn ich die Schauplätze des Buches nur kurz besucht habe und mich mehr mit anderen Sehenswürdigkeiten beschäftigt habe, war es interessant irgendwie live dabei zu sein.

Quelle: Knaur Verlag
Zum Inhalt:
Bei einem Erdbeben stürzt in Berlin der Alexanderplatz ein, zurück bleibt ein rätselhafter Krater. Nicht nur die Stadtoberen machen sich Sorgen sondern auch die Engel und Dämonen die längst unter uns Leben. Um diesen zu erforschen und um herauszufinden wer der Verantwortliche für diesen Einsturz ist, schicken die beiden verfeindeten Parteien jeweils eine Person um diesen zu suchen. Die Dämonen schicken die Magierin Amanda und die Engel den verstoßenen Engel Jul hinab in die Tiefe. Gemeinsam machen sie eine schreckliche Entdeckung.

Meine Meinung:
Aeternum ist eine faszinierende neue Darstellung von Engel und Dämonen. Einerseits nah an den altbekannten Vorstellungen aber auch ganz neue Aspekte bis hin zu komplett durchdachten Verhaltensweisen. Es gibt kein klares schwarz und weiß, gut und böse. Andrea Bottlinger webt aus Realität, Fiktion und Religion ein neues Band. Sie orientiert sich dabei an Fragen zum Glauben und interpretiert Engel und Dämonen neu. Die Protagonisten müssen immer wieder entscheiden ob ihr handeln nun richtig oder falsch ist, welche Konsequenzen es sich dabei ergeben können und wie sie damit umzugehen haben.

Die beiden Protagonisten, Amanda und Jul, sind sehr schön ausgearbeitet. Sie haben sowohl Stärken und Schwächen und ihre Handlungen sind durchaus nachvollziehbar. Dazu kommt, dass die Kapitel immer abwechselnd aus Amandas und Juls Perspektive geschrieben sind. Dadurch lernt der Leser die Ängste und Zweifel des jeweiligen kennen. Beide erkennen, das nicht alles so ist, wie sie es dachten und müssen lernen sich gegenseitig zu vertrauen um etwas beinahe unmögliches zu tun.
Auch die Nebencharakter sind lobend zu erwähnen. Karin, das Computergenie, welche den beiden unheimlich viel hilft. Balthasar, Amandas Herr oder auch Muriel, einer der Engel. Zu viel möchte ich hier nicht erwähnen.

Aeternum nimmt den Leser schnell mit auf die Reise in die tiefsten Regionen von Berlin und eröffnet dem Leser ein unglaubliches Schauspiel. 

Andrea Bottlingers Schreibstil fesselt den Leser schnell und durch ihren bildhaften Stil schafft sie es, dass man das Gefühl hat mitten im Geschehen zu sein.

Montag, 27. Mai 2013

Lost Places - Spreepark, Berlin

Gestern bin ich frisch aus dem Urlaub zurückgekommen und bin nur am aufräumen, Wäsche waschen und wieder einleben.
Ich war nämlich mit meinem Liebsten 2 Wochen mit unserem umgebauten Sprinter unterwegs, da fällt einiges an!
Aber es sind auch unglaublich viele Fotos entstanden und ich möchte die schönsten euch gerne zeigen.

Zuerst haben wir eine liebe Freundin in Berlin besucht und dort den verfallenen Spreepark besucht. Normalerweise kennt man Rummelplätze und Freizeitparks voll belebt, viele bunte Lämpchen leuchten und es ist bunt und hektisch.
Das ist im Spreewaldpark längst vergangenheit. Von den damaligen Attraktionen stehen nur noch ein paar wenige und diese sind teils von der Natur zurückerobert worden. Das einzige was dort wieder fährt ist die Parkbahn. Es ist eine ganz eigenartige Atmosphäre. Mich hat der Park, bzw die verlassenen Attraktionen total fasziniert!




Sonntag, 21. April 2013

Küchenschürzen Swap

Letztens hatte ich es schon erwähnt, dass ich bei einem Küchenschürzen-Swap teilgenommen habe.
Ich habe mir eine Schürze gewünscht die zu meiner alten "neuen" Küche passt. Dazu habe ich meiner Wichtelmama Bilder von der, zu dem Zeitpunkt, völlig chaotischen Küche geschickt und sie hat dann dazu eine Schürze genäht.
Bekommen habe ich diese Schürze:


Der Clou an der Schürze ist, dass die Zebra-Überschürze als Handtuch dient. Dass hat sich snow white von Schürzen aus den 50er Jahren abgeschaut.
In der Hand halte ich übrigens einen Teller mit den absoluten Kalorienbomben Muffins. Das sind Gewürzmuffins mit Marzipan, innen einen Kugel aus Marzipan mit Zuckerherzchen gefüllt und obendrauf ein Topping aus Amaretto-Buttercreme mit Krokant. So hoch kalorisch backe ich aber nicht immer, nur zu besonderen Anlässen ;-)

Mein Wichtel hat sich eine Steampunk angehauchte Schürze gewünscht. Diese habe ich aus dunkelblauem Köpper genäht und mit etwas hellerem Baumwollschrägband eingefasst. Die Schlüssel sind gestencilt und das Lufschiff frei Hand auf den Stoff gemalt.

 

Mittwoch, 10. April 2013

Ich lebe noch! Und tschüß Winter!

Nachdem heute endlich frühlinghaftes Wetter ist, es ist zwar ein bisschen schottisch, mit Wind und Regen aber die Sonne kommt immer wieder raus und macht schön warm,.möchte ich mich mit meinen liebsten Winterbildern vom Winter verabschieden. Und ich hoffe, dass der Frühling nun bleibt!

Winterwanderung

Eisskulpturen

Eisskulpturen

Alpen <3

Montag, 11. März 2013

Wündertüten sind was tolles!

Da ich nicht nur gerne lese, sondern auch gerne handarbeite und vor allem gerne andere eine Freude mache, liebe ich es bei Swaps mitzumachen.
Der letzte war ein Wundertüten Swap. Als Teilnehmer muss man einen Steckbrief ausfüllen, in welchem man beschreibt was man mag und was nicht, mit was man einen überraschen kann etc.
Ich fürchte ich habe es meinem Wichtel nicht so leicht gemacht, da ich mich über sehr vieles freue und deswegen auch nichts konkretes sagen wollte. Ich wollte mich einfach überraschen lassen.

Mein Wichtelkind hat mich jedenfalls super inspiriert und mir sind zigtausend kleine Sachen eingefallen, welche ich machen könnte, sodass ich am Ende gar nicht mehr wusste, was ich nun machen soll ;-).

Am Ende habe ich mich für diese Sachen entschieden:

3 kleine gehäkelte Eulen, nachdem ich ja letztens häkeln "gelernt" habe und es mir echt Spass macht, musste ich damit unbedingt weitermachen. Dazu gabs thematisch passen Maschenmarkier mit kleinen Eulen dran.


Weil mein Wichtelkind auch einen Faible für Nagellacke hat, habe ich ihr ein Nagellacktäschchen für die Handtasche genäht, damit sie immer ihre Lieblingslacke dabei haben kann. Ausserdem hat das Täschchen noch ein Fach für Nagellackentfernungstücher. Dazu habe ich ihr noch einen Nagellack mit Pigmenten gemischt. Ganz dunkles rot mit goldenem Glitzer.


Als nächstes gabs dann noch ein T-Shirt mit gebleichtem Eulenmotiv. Ich arbeite total gerne mit Bleiche und man kann damit auch wirklich tolle Effekte erzielen!


Und zu guter letzt gabs noch selbstgemischte und selbstgegossene Schokolade, Tee und Lollies.


Leider habe ich vergessen Bilder von der Wundertüte selber zu machen :-(


Ich habe von meiner Wichtelmama eine tolle Wundertüte mit Steampunkverzierungen bekommen.
Und drinnen waren ganz viele tolle Sachen!


Ich habe ein total schönes Brillenetui mit aufgestickter Katze bekommen. Das freut mich total, da meine Brille immer irgendwo rumliegt und ich sie somit aufräumen kann und sie auch geschützt ist.


Dann gab es noch zwei Star-Wars Buttons, einen Leiterplatten-Schlüsselanhänger, ein Meerschweinchen-Lesezeichen und eine Brosche im Steampunklook. Die Brosche ist auch gleich an meinen Mantel gewandert, da macht sie sich jedenfalls hervorragend. Der Schlüsselanhänger darf jetzt auf meinen Autoschlüssel aufpassen und ich muss mir jetzt nicht mehr die Seite merken beim lesen. Die beiden Star-Wars Buttons haben noch kein festes zuhause, aber das wird sich sicher noch finden.


Ganz großartig finde ich die Stulpen die meine Wichtelmama für mich gestrickt hat. Ich muss jetzt mir ein passendes Outfit fürs WGT überlegen, damit ich die Schätzchen auch ausführen kann. Ich habe mich nur beim fotografieren echt schwer getan. Aber die sind total toll!


Jedenfalls macht mir Swapen total Spass und ich bin schon am nächsten dran. Diesmal ist das Thema Küchenschürzen. Im April werdet ihr dann sehen was ich gemacht habe. aber solange bleibt es unter Verschluss, nicht dass mein Wichtelkind zu früh erfährt was es bekommt, falls es hier vorbeischaut!

Dienstag, 5. März 2013

Henry - Das Buch mit Biss

Ich gebe zu, ich stöber gern auf Amazon und schaue dort immer wieder mal, welche Bücher es gerade kostenlos als eBook gibt. So bin ich auch an dieses hier geraten. Ich bin kein allzu großer Fan von Vampierbücher und gerade mit Twilight kann man mich wirklich jagen, auch wenn ich ganz tapfer alle vier Bände gelesen habe. Henry ist jedoch ganz amüsant:

Henry - Das Buch mit Biss

Quelle: Amazon
Inhalt:
Die traurige Nachricht zuerst: Ich bin tot.
Aber kein Grund zur Sorge, ich habe mich damit arrangiert und ich erfreue mich bester Gesundheit – bis auf Kleinigkeiten wie einen Puls. Mehr noch, ich bin verliebt. Doch hier kommt der Haken.
Sie, das Mädchen meiner Träume, ist es nicht.
Zumindest nicht in mich.
Mein Name ist Henry, und für den Fall dass mein Verhalten im Folgenden peinlich, überzogen oder einfach nur total bescheuert erscheint, soll gesagt sein: Es ist nicht einfach 17 zu sein.
Schon gar nicht für immer.

Was als Parodie begann, wuchs bald zu etwas ganz Eigenem heran.
Locker-flockig, kurzweilig und selbstironisch.
Für Leser geeignet, die Twilight lieben, es hassen, und alle anderen, die bisher einen großen Bogen drum herum gemacht haben.
Quelle: Amazon

Meine Meinung:
Der Anfang ähnelt schon sehr Twilight, weshalb ich auch beinahe das Buch vorzeitig zur Seite gelegt hätte. Auf eine reine Parodie hatte ich nämlich keine Lust. Doch durch die Beschreibung bei Amazon hatte ich Hoffnung, dass es sich vielleicht noch ändert. Was dann auch so war.
Immerhin waren am Anfang auch schon die Rollen etwas anders vergeben. Das Buch ist aus der Sicht von Henry, dem Vampir, geschrieben. Er verliebt sich in die Pulshaberin (Mensch) Kaylen und stellt sich absolut unmöglich an um an sie heranzukommen. Er bekommt Hilfe von Hannah, welche mehr als nur ein Mensch ist.
Die Geschichte um Kaylen folgt noch relativ nah am bekannten Schema, welches aber mit dem Ende der kleinen Liebesgeschichte verlassen wird. Es kommt zwar nichts ganz neues, aber es folgt nicht mehr sklavisch dem alten Schema. Die Autorin bringt durchaus eigene Ideen in das Buch mit ein. Henry und seine "Familie" schlittern sehr bald in größere Probleme und das Buch gewinnt an Fahrt.
Ich fand das Buch recht unterhaltsam und erfrischend, es hat einfach Spass gemacht es zu lesen. Es nimmt sich nicht ernst, man darf gerne schmunzeln und sich über Henrys ungeschicktheiten amüsieren. 

Dienstag, 26. Februar 2013

Weltherrschaft!

Ne, die will ich eigentlich nicht.
Aber mein Liebster hat sich gehäkelte Tentakel gewünscht.

Veilleicht fragt ihr euch jetzt, was haben Tentakel und Weltherrschaft gemeinsam? Und was für Tentakel sollen das sein?

Nun, es gab vor vielen, vielen Jahren ein Point and Click Adventure "Day of the Tentacel" in welchem das Purpur-Tentakel giftige Abwässer trinkt und dann mutiert. Ihm wachsen kümmerliche Arme und es will die Weltherrschaft an sich reissen.
Das Grün-Tentakel will das verhindern und zusammen mit drei Lustigen Gesellen reist der Spieler in die Vergangenheit um die Geschehnisse rückgängig zu machen.
Mehr Infos gibts bei Wikipedia.

Mein Liebster hat, wie der Zufall es will, bei Freunden gehäkelte Tentakel gesehen und wollte ebensolche haben. Da meine letzten Häkelversuche in weiter Vergangenheit liegen, ich erinnere mich an Grundschule und dann noch einen Versuch vor mindestens 7 Jahren, habe ich beschlossen meine Häkelkenntnisse spontan aufleben zu lassen.
Somit habe ich ganze 3 Tage vor Überreichen des Geschenks Häkeln gelernt.

Jetzt aber genug des Textes. Vorhang auf für Purpur- und Grün-Tentakel!

Harharhar!

und einmal mit besserem Licht

Purpur-Tentakel

Grün-Tentakel
Wie man sieht ist mein Häkelbild alles andere als perfekt aber der beschenkte hat sich sehr gefreut (und mir fallen ein haufen weiterer ein, die sich über gehäkelte Tentakel sehr freuen würden.)

 Die Anleitung für die Amigurumis findet ihr hier: Amy's Odyssey

Montag, 18. Februar 2013

Maya Shepherd - Radioactive - die Verstoßenen 1

Manchmal muss man Glück haben. Und das hatte ich letztens, als ich auf Mandys Blog (http://glutton-for-books.blogspot.de) das eBook "Radioactive - die Verstoßenen 1" von Maya Shepherd gewonnen habe.

Maya Shepherd - die Verstoßenen 1

Inhalt:
Nach dem 3. Weltkrieg ist die Welt radioaktiv verstrahlt und kein Leben ist ausserhalb der Sicherheitszone möglich. In der Sicherheitszone leben die Menschen nach strengen Regeln. Damit ein sicheres Überleben der Menschheit möglich ist, wurde der freie Wille und eigene Entscheidung abgeschafft. Die Menschen sind nur Nummern. Geführt werden diese von den Legionsführern die ihnen jegliche Entscheidung abnehmen.
D518 ist eine Heranwachsende und steht vor der Prüfung zur Einteilung ihrer Arbeitskraft. Doch D518 ist anders als die anderen Nummern. Sie fängt an nachzudenken und als sie von Rebellen gekidnappt wird muss sie bald schmerzlich feststellen, dass alles woran sie geglaubt hat eine Lüge ist.

Meine Meinung:
Maya Shepherds Schreibstil ist unheimlich fesselnd. Kaum hatte ich das Buch angefangen konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Sie schafft es, dass man sich als Leser sehr schnell mit D518 anfreundet, aus welcher Sicht das Buch geschrieben ist. Die Gefühle und Gedanken von D518 sind so wunderbar beschrieben, wie ich es selten in einem Buch gelesen habe. Man kann ihr regelrecht in die Seele sehen, ich habe ihre Unsicherheit, ihre Ängste und auch ihre Freude richtig mitgefühlt. Ihre Gedanken und Handlungen sind für mich auch alle vollkommen nachvollziehbar. D518 ist vollkommen menschlich in einer Welt in der die Menschen nur eine Nummer sind.
Auch die anderen Figuren sind liebevoll ausgestaltet. Jeder hat einen richtigen Charakter auch wenn es nur Randpersonen sind. Sehr gut hat mir auch die Beziehung zwischen Cleo (so wird D518 bei den Rebellen genannt) und Finn. Ich möchte hier nicht zuviel verraten, jedoch kann ich sagen, dass ich selten eine so tolle und unkitschige Anbahnung von Liebe gelesen habe, welche trotzdem mit viel Gefühl und Emotionen beschrieben wird!

Sehr gut hat mir auch die Schilderung des Lebens in den Sicherheitszonen. Das System der Legion ist gut durchdacht und die Vorstellung das alle Menschen gleich sind und nur Nummern als Namen tragen hat mir eine Gänsehaut bereitet. Kein eigenes Denken, keine Individualität, der Mensch als Roboter und Arbeiter für die Legionsführer.

Auch wenn die Story einem für Dystopien bekannten Muster folgt, ist das Buch absolut lesenswert. Die Autorin schafft es trotz bekanntem Grundplot neues mit einzuweben und dadurch eine eigene spannende Geschichte zu erzählen, welche durchaus so eintreten könnte.

Die Geschichte ist bis auf ein paar wenige Ungereimtheiten sehr stimmig und man merkt, dass sich Maya Shepherd intensiv mit ihren Figuren und mit ihren Lebensumständen auseinander gesetzt hat.
Es gibt ein paar kleine Ungereimtheiten an welchen ich  mich ein bisschen gestört habe, aber da dies der erste Band einer Trilogie ist, hoffe ich in den nachfolgenden Bänden Antworten zu finden.
Ich hoffe Maya Shepherd lässt uns nicht allzu lange auf den zweiten Band warten, da der erste mit einem gemeinen Cliffhanger endet!

Ganz besonders gut gefallen hat mir an "Radioactive - die Verstoßenen" dass die Figuren lebensecht beschrieben sind und man die Gefühle richtig miterleben kann. Für eine Buch, welches in einer so unmenschlichen Welt spielt, ist es unheimlich menschlich!
Ich kann das Buch nur empfehlen!

Falls ihr mehr über Maya Shepherd erfahren möchtet: Maya Shepherds Blog
Eine Leseprobe findet ihr hier


Mittwoch, 13. Februar 2013

Fan-Art

Ich hab den Blogeintrag zwar auch schon auf meinem Schmuckblog (memento-vivere-schmuckdesign)  gepostet, aber da es hier genauso hergehört gibts den hier auch.

Inspiriert von Susanne Gerdoms Aethermagie ist diese Kette entstanden.
Darin kommt eine Geheimgesellschaft vor, der Orden der Zeitlosen. Als Erkennungszeichen haben sie die Lemniskate, das ist eine liegende Acht. In der Mathematik steht sie auch für Unendlich. Dieses Symbol tragen sie an einer Kette um den Hals

Jedenfalls mag ich das Symbol und auch die Bedeutung und deswegen habe ich mir eine passende Kette geschmiedet.


Lemniskate

"Der Begriff Unendlichkeit bezeichnet die Negation bzw. Aufhebung von Endlichkeit, weniger präzise auch deren „Gegenteil“. Sein mathematisches Symbol ist die Lemniskate (∞), Unicode U+221E. Das Unendliche – im Sinne von: das Nichtendliche – ist der direkten menschlichen Erfahrung unzugänglich und am ehesten mit dem Begriff der unbegrenzten Weite zu assoziieren."
Quelle: Wikipedia

Und so schauts getragen aus